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Feldenkrais in Aktion

Die Fel­den­krais – Methode ist benannt nach ihrem Schöp­fer, dem Phy­si­ker Dr. Moshé Pinkhas Fel­den­krais (1904 – 1984).

Die Fel­den­krais Methode hat sich seit ihrer Ent­ste­hung in den 50er Jah­ren zu einer der wert­volls­ten Bewe­gungs– und Lern­me­tho­den ent­wi­ckelt. Auf Grund ihrer bemer­kens­wer­ten Erfolge wird sie mitt­ler­weile in vie­len Berei­chen der Bewe­gungs­kunst, der Medi­zin und der Päd­ago­gik eingesetzt.

Die Fel­den­krais Methode wird in zwei Grund­for­men gelehrt: zum einen kennt man die Ein­zel­ar­beit mit einer Leh­re­rin, die Funk­tio­nale Inte­gra­tion, zum andern die Grup­pen­ar­beit, die Bewusst­heit durch Bewe­gung. Die Funk­tio­nale Inte­gra­tion geht wort­los vor sich. Eine «Be-Hand-lung» im wört­li­chen Sinne. Bei der zwei­ten Unter­richt­me­thode wer­den die Teil­neh­men­den mit Anlei­tung einer Leh­re­rin durch ver­schie­dene Bewe­gungs– und Wahr­neh­mungs­übun­gen gelei­tet. Sie wird bei gemisch­ten Grup­pen aller Alters­stu­fen angewandt.

Beide Arten, erwei­tern die Bewe­gungs­fä­hig­keit des ein­zel­nen Men­schen und füh­ren dadurch zu einer erhöh­ten Lebens­qua­li­tät. Dabei mer­ken die meis­ten Men­schen nach nur weni­gen Momen­ten des Übens, dass sie — wie durch Magie — Dinge die vor­her schwie­rig erschie­nen, auf leichte Weise mit ihrem Kör­per tun kön­nen. Wenn wir ler­nen kön­nen, unsere Auf­merk­sam­keit auf Bewe­gungs­mus­ter und deren ana­to­mi­sche Zusam­men­hänge gezielt zu len­ken, dann haben wir die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, um uns im All­tag bes­ser und gesün­der bewe­gen zu können.

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Was ist das Beson­dere an der Feldenkrais-Methode?

Sie kön­nen in rela­tiv wenig Zeit mit leich­ten und beque­men Bewe­gun­gen und ohne zu “üben” oder zu “trai­nie­ren” lernen,

- Ihre kör­per­li­che und geis­tige Vita­li­tät aus­bauen;
– die Bewe­gungs­ab­läufe Ihres Kör­pers ken­nen und neu gestal­ten ler­nen;
– die Gren­zen des­sen erwei­tern, was Ihnen bis­lang mög­lich war;
– Selbst­kor­rek­tur erler­nen;
– Schmer­zen erst gar nicht auf­kom­men las­sen;
– Schmer­zen effi­zi­ent bekämpfen.

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Für wen ist die Feldenkrais-Methode geeignet?

Auf­grund ihrer bemer­kens­wer­ten Erfolge hat die Feldenkrais-Methode in den letz­ten Jahr­zehn­ten in vie­len Berei­chen nicht nur der Medi­zin, son­dern z.B. auch in den Bewe­gungs­küns­ten (z.B. Judo, Aikido, Tai-Chi) und der Päd­ago­gik einen fes­ten Platz ein­ge­nom­men. Sie ist ihrem Wesen nach eine Lern­me­thode — meist auch mit the­ra­peu­tisch rele­van­ten Resul­ta­ten. Sie ist jedoch keine the­ra­peu­ti­sche Methode.

Ihr Akzent liegt auf der Reor­ga­ni­sa­tion und (Weiter-)Entwicklung des Orga­ni­sches Ler­nens und damit der Bewusst­heit. Sie kennt des­halb keine Pati­en­ten, son­dern eher SchülerInnen.

Sie eig­net sich des­halb für Jung und Alt, für Klein­kin­der und Kin­der, für beweg­li­che und ein­ge­schränkte, gesunde oder kranke Menschen.

Unter den aus­ge­bil­de­ten Feldenkrais-Practitionern befin­det sich eine große Band­breite von Berufs­bil­dern. Kon­kret ist die Feldenkrais-Methode anwend­bar z.B. im päd­ago­gi­schen und künst­le­ri­schen Bereich (Schau­spiel, Tanz, Musik sowie deren the­ra­peu­ti­schen Facet­ten), im sport­li­chen und leis­tungs­sport­li­chen Bereich sowie der Prä­ven­tion, The­ra­pie und Rehabilitation.