Feldenkrais erleben

Die Fel­den­krais Metho­de erwei­tert die Bewe­gungs­fä­hig­keit des Men­schen und führt dadurch zu einer erhöh­ten Lebens­qua­li­tät. Wäh­rend den Lek­tio­nen mer­ken die meis­ten Men­schen nach nur weni­gen Momen­ten des Übens, dass sie — wie durch Magie — Din­ge die vor­her schwie­rig erschie­nen, auf leich­te Wei­se mit ihrem Kör­per tun kön­nen. Wenn wir ler­nen kön­nen, unse­re Auf­merk­sam­keit auf Bewe­gungs­mus­ter und deren ana­to­mi­sche Zusam­men­hänge gezielt zu len­ken, dann haben wir die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, um uns im All­tag bes­ser und gesün­der bewe­gen zu kön­nen.

Die Fel­den­krais Metho­de wird in zwei Grund­for­men gelehrt: zum einen kennt man die Ein­zel­ar­beit, die Funk­tio­nale Inte­gra­tion, zum andern die Grup­pen­ar­beit, die Bewusst­heit durch Bewe­gung. Die Funk­tio­nale Inte­gra­tion geht wort­los vor sich. Eine «Be-Hand-lung» im wört­li­chen Sin­ne. Bei der zwei­ten Unter­richt­me­thode wer­den die Teil­neh­men­den mit Anlei­tung einer Fel­den­krais Leh­re­rin durch ver­schie­dene Bewe­gungs– und Wahr­neh­mungs­übun­gen gelei­tet. Sie wird bei gemisch­ten Grup­pen aller Alters­stu­fen ange­wandt.

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Was ist das Beson­de­re an der Fel­den­krais-Metho­de?

Sie kön­nen in rela­tiv wenig Zeit mit leich­ten und beque­men Bewe­gun­gen und ohne zu “üben” oder zu “trai­nie­ren” ler­nen,

  • Ihre kör­per­li­che und geis­ti­ge Vita­li­tät aus­bau­en;
  • die Bewe­gungs­ab­läu­fe Ihres Kör­pers ken­nen und neu gestal­ten ler­nen;
  • die Gren­zen des­sen erwei­tern, was Ihnen bis­lang mög­lich war;
  • Selbst­kor­rek­tur erler­nen;
  • Schmer­zen erst gar nicht auf­kom­men las­sen;
  • Schmer­zen effi­zi­ent regu­lie­ren.

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Für wen ist die Fel­den­krais-Metho­de geeig­net?

Auf­grund ihrer bemer­kens­wer­ten Erfol­ge hat die Fel­den­krais Metho­de in den letz­ten Jahr­zehn­ten in vie­len Berei­chen nicht nur der Medi­zin, son­dern z.B. auch in den Bewe­gungs­küns­ten (z.B. Judo, Aiki­do, Tai-Chi) und der Päd­ago­gik einen fes­ten Platz ein­ge­nom­men. Sie ist ihrem Wesen nach eine Lern­me­tho­de — meist auch mit the­ra­peu­tisch rele­van­ten Resul­ta­ten. Sie ist jedoch kei­ne the­ra­peu­ti­sche Metho­de.

Ihr Akzent liegt auf der Reor­ga­ni­sa­ti­on und (Weiter-)Entwicklung des orga­ni­schen Ler­nens und damit der Bewusst­heit. Sie kennt des­halb kei­ne Pati­en­ten, son­dern eher Ler­nen­de.

Sie eig­net sich des­halb für Jung und Alt, für Klein­kin­der und Kin­der, für beweg­li­che und ein­ge­schränk­te, gesun­de oder kran­ke Men­schen.

Unter den aus­ge­bil­de­ten Fel­den­krais-Prac­titio­nern befin­det sich eine gro­ße Band­brei­te von Berufs­bil­dern. Kon­kret ist die Fel­den­krais Metho­de anwend­bar z.B. im päd­ago­gi­schen und künst­le­ri­schen Bereich (Schau­spiel, Tanz, Musik, sowie deren the­ra­peu­ti­schen Facet­ten), im sport­li­chen und leis­tungs­sport­li­chen Bereich sowie der Prä­ven­ti­on, The­ra­pie und Reha­bi­li­ta­ti­on.